Jeder Mensch hat seine Haltung.

Entstand sie doch aus „gutem Grund“ durch die so einzigartige Geschichte eines jeden einzelnen.

 

 

25.Juni 2020

 

 

 

 

 

 

Manchmal, wenn innere Themen und äußere Ereignisse heftig sind, ist es für mich  hilfreich, sie ganz zu spüren. 

 

Wenn ich etwas, was offensichtlich da ist, nicht spüren will, es weg schiebe, geht die große Kraft, die darunter verborgen liegt, verloren. 

 

Wenn ich mir aber den Raum geben kann, um ruhig hinein zu gehen und das ganze Ausmaß fühle - und das kann durchaus auch mal sehr umkomfortabel sein - dann passiert eine Wandlung.

So kann aus einer Traurigkeit oder auch aus Wut eine große Kraft generiert werden, die so hilfreich ist, um genau die  auslösenden Themen anzugehen und zu transformieren.

 

Nicht immer ist dafür in jedem Moment die Gelegenheit da, weil die Umstände im Job oder in den familiären Strukturen gerade etwas anderes fordern.

 

Doch wenn ich mir später noch einmal die Zeit nehme und spüre, was mich so betroffen gemacht hat, komme ich zu mir, zu meinen Werten, zu dem was mir wichtig ist und ich habe die Chance diese starke Energie zu nutzen, um wirklich ins Tun zu kommen und etwas für mich und uns alle zu verändern.

 

Diese Chance ist vertan, wenn ich mich ablenke…

 

 

24. Juni 2020

 

Was für ein Gewinn ist es, wenn andere dadurch verlieren...?

Was wäre, wenn wir uns gegenseitig unterstützen würden...?

Was wäre, wenn wir aus der Konkurrenz aussteigen würden und stattdessen miteinander wären...?

Was wäre, wenn wir immer mehr würden...?

Zukunftsforscher haben festgestellt, dass es nur 3 % braucht, um einen neuen Trend zu initiieren.

3 % Menschen, die anfangen.

3 %, die handeln anstatt zu hoffen, dass sich etwas ändert.

3 % , die Mitgefühl und Miteinander praktizieren und für uns alle erlebbar machen.

Diese Zahl von 3 % macht etwas mit mir. Es klingt erreichbar.
Vorher schien der Berg riesengroß und die Möglichkeit etwas zu bewirken kaum zu schaffen.

Der Gedanke an die 3 % hilft mir, mich zu fokussieren.
In Gesprächen, sobald es irgendwie passt, erwähne ich die 3% und dass wir die Möglichkeit haben etwas zu verändern.

Wenn wir aufhören, nur zu hoffen, sondern etwas tun.

 

Jeder...!

Lasst uns gemeinsam die 3 % erreichen !!!

 

 

 

 

 

 

14.Juni 2020

 

In letzter Zeit höre ich von vielen Menschen während dieser Corona-Krise immer wieder den gleichen Satz und er macht mich sehr nachdenklich:
„Ich hoffe, dass wir aus dieser Krise etwas gelernt haben…“
Das klingt ja zunächst mal ganz gut.
Es scheint ein Bewusstsein darüber da zu sein, dass vorher einiges im Argen war und wie es besser gehen könnte.
Doch nun kommt der Knackpunkt: Hoffen reicht einfach nicht!
Was passiert hier?
Abwarten…
Mal schauen, was andere so machen…
Bitte versteht mich hier richtig, 
Ich selbst habe mich jahrelang nicht aus der Deckung heraus getraut, nur in meinem sicheren Feld agiert.
Daher kenne ich diese Haltung nur zu gut.
Ich kann nicht...
Ich bin nicht gut genug...
Was kann ich schon ausrichten…
Das können nur die, die die Macht haben…
Doch wer hat die Macht?
Ich hatte sie definitiv abgegeben.
Was ist jetzt anders?
Was ist bei mir passiert?
Es war mir schon seit langem klar, dass ich eigentlich… 
Wenn ich mich trauen würde… 
Aber was werden die anderen denken… 
Also lass ich es besser…
Und das war’s dann mal wieder.
Es brauchte einen auslösenden Moment, einen Moment, der in mir etwas dringlich machte, wie so häufig...
Es war dieses Gespräch mit einer Freundin, nachdem ich kurz zuvor das Baby meines Patenkindes gesehen hatte. 
Dieses kleine wundervolle Wesen, das am gleichen Tag geboren ist wie ich.
Auf einmal sah ich eine Situation vor meinen Augen, die in der Zukunft stattfinden könnte. 
Meine Kinder hätten eigene Kinder bekommen und eines meiner Enkelkinder würde vor mir stehen und mich fragen: 
„Oma, stimmt es, dass es früher eine wundervolle Natur gab, mit sauberen Meeren und Flüssen, mit Wäldern, mit guter Luft…? 
„Ja, das stimmt. So war es…“
„Wieso habt ihr es denn dazu kommen lassen? Omi, hast Du denn etwas getan, um es zu verhindern?“
„Naja, ich habe Müll getrennt… Möglichst nachhaltig eingekauft… - Hätte ich mal mehr getan…“
„Was hättest Du denn noch tun können, Oma?“
„Vieles, wenn ich den Mut gehabt hätte…“
„Wieso denn Mut?“
„Ich hätte viel mehr tun können… An die Öffentlichkeit gehen… Um mehr Menschen zu erreichen. 
Ich habe meine Arbeit seit vielen Jahren getan. Doch ich wusste schon lange, dass es angestanden hätte, sichtbar zu werden. 
Doch das hätte auch bedeutet, dass ich meinen sicheren Rahmen verlasse. 
Dass Menschen mich dann nicht mehr mögen könnten......…“
Ernsthaft ?!
Was habe ich für ein sch... Luxus-Problem?
Weil jemand mich nicht mögen könnte, zeige ich mich nicht wirklich und sorge somit dafür, dass wir unseren Planeten gegen die Wand fahren.
wenn wir so weitermachen.
Es war ein derartiger wake-up-call
und ich bin mehr als dankbar dafür.
Ich werde mein möglichstes tun, dass sich in unserer Gesellschaft so einiges verändern wird.
Ja, und dazu nehme ich in Kauf, von machen Menschen eventuell nicht gemocht zu werden.
Ich weiß, wofür ich hier bin
und stehe nun endlich dafür ein.
Und es fühlt sich verdammt gut an.
Ihr werdet also nun öfter von mir hören.
Ich habe so einiges vor.
Doch vor allem ist es wichtig, dass noch mehr Leute in die Gänge kommen und nicht mehr abwarten, dass andere etwas tun.
Lasst uns gemeinsam dafür antreten, dass sich in unserer Gesellschaft und damit meine ich die Menschheit so einiges zum Besseren verändert.
Danke, 
Claudia
PS: Dann brauchen wir auch nicht auf andere Planeten auswandern, sondern haben hier das Paradies auf Erden.
PPS: Das heisst übrigens nicht, dass ich nicht die Hosen zwischenzeitlich gestrichen voll habe, aber ich werde es trotzdem tun…

 

7. Mai 2020

 

Das Leben,

eine Abfolge von ständigen Aktionen und Reaktionen, die unausweichlich sind... !

Oft scheint es, als gäbe es

definitiv keine andere Möglichkeit als

genauso, und nur so... !   

zu reagieren.

Aber… ist das wirklich so?

Oder habe ich vielleicht (doch) eine Wahl?

 

Es gibt eine ganze Litanei an guten Gründen und Berechtigungen, warum ich nicht anders reagieren kann, als enttäuscht, verletzt oder wütend zu sein…

Weil damals meine Eltern…

Weil letztes Mal mit Person XY…

Weil gestern…

Lauter Berechtigungen dafür, dass ich mein gutes Recht habe, genau so und nicht anders reagieren zu „müssen“.

Schließlich habe ich diese Erfahrungen gesammelt, und um mich zu schützen, zu verbinden, zu wählen…

 

Das kann ich natürlich so machen, aber geht es mir damit gut?

Dann nur weiter so…

 

Wenn nicht…

kann ich mir die Frage stellen:

„Wie viel von dem ist angemessen, weil...Person Z ist nicht Person XY...

und heute ist nun mal nicht gestern…

und schon gar nicht vor zig Jahren in meiner Kindheit…

 

Was wäre, wenn ich heute, genau jetzt, genau hinschaue und „nur“ im Moment bleibe…?

 

Ohne alte Geschichten...

ohne Rüstung…

ohne vermeintlichen Schutzpanzer...

ohne Vorannahmen… ?

 

Ja, aber…

Sofort kommen viele gute Gründe, doch lieber wieder das altbewährte Reaktionsmuster zu bedienen.

 

Doch bin ich dadurch wirklich sicher?

Wirklich geschützt?

Geschweige denn im Frieden?

 

Bin ich nicht tatsächlich der selbst gewählte Spielball meiner Vergangenheit?

 

Was wäre, wenn ich mein Gegenüber und mich selbst überraschen würde...

mit etwas völlig neuem?

Etwas anderem, als dem, was mich bisher unglücklich, traurig oder wütend gemacht hat?

 

Was wäre, wenn ich heute anders wählen würde...?

 

Ein Experiment, das ich wagen kann.

Eine Herausforderung von mir selbst an mich selbst.

 

Das Ziel… wieder oder endlich inneren Frieden fühlen zu lernen…

könnte sich lohnen.

 

Das Experiment dauert so lange wie es dauert.

Ich kann es jederzeit beginnen und abbrechen.

 

Ich entscheide…

 

wie es mir geht...

was ich tue...

wie ich fühle…

 

Ich bin dabei!

 

(Was ist mit Dir...?)

 

 

 

 

 

1.Juni 2020

 

what if we all love each other -


Wenn Liebe die Antwort ist und wir das im tiefsten Innern alle wissen…
warum tun wir es nicht...?


So großen Schmerz bringend ist es, wenn Menschen verletzt

oder gar bewusst zu Tode gebracht werden. Es ist so wichtig hinzuschauen, wozu die Abwesenheit von Liebe fähig ist.

 

Doch was ist unsere Reaktion, unsere Antwort darauf?
Ablehnung, Verurteilung, Hass…!!!


Die Abwesenheit von Liebe...

Was, wenn wir nicht auf die vermeintlich trennenden Unterschiede reagieren würden, sondern darauf, was uns eint…

was alle Menschen eint...?


Der Wunsch angenommen und geliebt zu sein,

genauso wie wir sind.

 

Was wäre, wenn wir, die wir gerade nicht in großer Not sind,

den Menschen, die zu „Tätern“ wurden,

mit Liebe begegneten…?

 

Eine große Herausforderung!

 

Haben wir nicht seit Jahrtausenden anders reagiert…

Doch wohin hat es uns geführt?


Angst, Wut, Trennung und Hass sind die Spielarten der Abwesenheit von Liebe...

 

Lasst uns gemeinsam die Welt verändern…


Lasst uns wieder zu dem werden, was wir im tiefsten Inneren sind...

 

liebevoll...💕

 

 

 

 

 

 

3. Juni 2020

 

Kraft und Tränen

 

Tief bewegt von den Ereignissen der letzten Tage…

Ein weiterer schwarzer Mann getötet… Zahllose vor ihm…

fassungslos…

 

Als weiße Frau kann ich nicht ansatzweise nachempfinden, wie sich schwarze Menschen in dieser Gesellschaft fühlen. 

Solange ich mich erinnern kann hat es mich fassungslos gemacht, wie es möglich ist, dass Menschen andere Menschen hassen und töten wollen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe… 

 

Ich erinnere mich, wie ich im Alter von zehn Jahren den Film ‚Jesus von Nazareth‘ gesehen habe und danach mit meiner Mutter im Badezimmer war.

Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen...habe sie immer wieder gefragt: „Warum, Mama, warum…? Warum bringen Menschen andere Menschen um, nur weil sie anders sind, anderes glauben, anders aussehen…?“

Beim Schreiben dieser Zeilen laufen mir die Tränen über das Gesicht... da ist es wieder, das Gefühl der Fassungslosigkeit...

Und gleichzeitig spüre ich eine so große Kraft in mir, eine so große Liebe.

Mein Glaube, meine Überzeugung erlaubt es mir, George Floyd nun dort zu wissen, wo er mit all dem Leid nichts mehr zu tun hat…

Familie, Verwandte und Freunde bleiben zurück in tiefer Verzweiflung. 

Mögen Sie gehalten sein… 

 

Möge der Tod von George Floyd  die Menschheit aufrütteln und wir endlich den Rassismus hinter uns lassen…

 

Möge die Welle des Mitgefühls, die gerade um die Welt geht, heilend wirken...

 

Heilend für die Trauernden, dass sie wieder ihren Frieden finden dürfen…

 

Heilend wirken vor allem aber auch für die Menschen, die sich so weit von ihrem eigentlichen Sein entfernt haben, dass sie in der Lage sind, so hassen zu können… dass sie fähig sind, so zu handeln…

 

Was muss in einem Menschen vorgehen… wieviel Hass… wieviel Leid… muss in einem Menschen sein, dass es möglich ist, anderen Menschen solches Leid zuzufügen…

 

Meine Gedanken gehen immer wieder zu diesem Polizisten… Wie desaströs muss es in ihm aussehen...was hat er erlebt...dass er dazu imstande ist, so zu handeln…

 

.... fassungslos...

 

Liebe ist die Antwort, 

wie auch immer die Frage lautet…

 

 

3. Juni 2020

 

Kraft und Tränen

 

Tief bewegt von den Ereignissen der letzten Tage…

Ein weiterer schwarzer Mann getötet… Zahllose vor ihm…

fassungslos…

 

Als weiße Frau kann ich nicht ansatzweise nachempfinden, wie sich schwarze Menschen in dieser Gesellschaft fühlen. 

Solange ich mich erinnern kann hat es mich fassungslos gemacht, wie es möglich ist, dass Menschen andere Menschen hassen und töten wollen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe… 

 

Ich erinnere mich, wie ich im Alter von zehn Jahren den Film ‚Jesus von Nazareth‘ gesehen habe und danach mit meiner Mutter im Badezimmer war.

Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen...habe sie immer wieder gefragt: „Warum, Mama, warum…? Warum bringen Menschen andere Menschen um, nur weil sie anders sind, anderes glauben, anders aussehen…?“

Beim Schreiben dieser Zeilen laufen mir die Tränen über das Gesicht... da ist es wieder, das Gefühl der Fassungslosigkeit...

Und gleichzeitig spüre ich eine so große Kraft in mir, eine so große Liebe.

Mein Glaube, meine Überzeugung erlaubt es mir, George Floyd nun dort zu wissen, wo er mit all dem Leid nichts mehr zu tun hat…

Familie, Verwandte und Freunde bleiben zurück in tiefer Verzweiflung. 

Mögen Sie gehalten sein… 

 

Möge der Tod von George Floyd  die Menschheit aufrütteln und wir endlich den Rassismus hinter uns lassen…

 

Möge die Welle des Mitgefühls, die gerade um die Welt geht, heilend wirken...

 

Heilend für die Trauernden, dass sie wieder ihren Frieden finden dürfen…

 

Heilend wirken vor allem aber auch für die Menschen, die sich so weit von ihrem eigentlichen Sein entfernt haben, dass sie in der Lage sind, so hassen zu können… dass sie fähig sind, so zu handeln…

 

Was muss in einem Menschen vorgehen… wieviel Hass… wieviel Leid… muss in einem Menschen sein, dass es möglich ist, anderen Menschen solches Leid zuzufügen…

 

Meine Gedanken gehen immer wieder zu diesem Polizisten… Wie desaströs muss es in ihm aussehen...was hat er erlebt...dass er dazu imstande ist, so zu handeln…

 

.... fassungslos...

 

Liebe ist die Antwort, 

wie auch immer die Frage lautet…